Kategorie: Optionen Kurs

Die Einführung in die Optionen

Optionen: Einfach – sicher – nicht durch Banken manipulierbar

Bankenunabhängig: Für Ihren Börsenerfolg in jeder Marktlage!

Für alle kritischen Investoren und Trader, die sich frei machen wollen vom Diktat der Banken

Lernen Sie Optionen kennen

— Das einzige Hebelprodukt, …

… das gänzlich frei ist von möglichen Kursmanipulationen von Banken.

… das kein Insolvenzrisiko durch Zahlungsunfähigkeit einer Bank oder eines Wertpapierhauses (Emittenten) kennt.

Dieser Kurs ist kostenlos!

Sie lernen Optionen kennen und entscheiden dann, ob Sie ab sofort auch bankenunabhängig investieren wollen.

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Lektion 1

11 starke Vorteile von Optionen

1. Hohe Hebelkraft: Unbegrenzte Gewinnmöglichkeiten

Optionen haben eine hohe Hebelkraft. +100% Gewinn sind beim Trading nicht ungewöhnlich. Sie benötigen also beispielsweise lediglich 1.000 €, um innerhalb weniger Wochen einen Gewinn von 1.000 € zu erzielen. Um denselben Gewinn von 1.000 € mit Aktien oder Fonds zu erreichen, müssten Sie unter Umständen 20.000 € oder auch mehr investieren. Bei +100% ist noch lange nicht Schluss. Da Kurse von Aktien unbegrenzt steigen können, können auch Kurse von Optionen unbegrenzt steigen. Dank der hohen Hebelkraft sind die Gewinn-Chancen mit Optionen unbegrenzt hoch.

2. Gewinne auch bei fallenden Märkten

Sie können Geld gleichermaßen in steigenden wie in fallenden Märkten verdienen. Mit Call-Optionen erzielen Sie Gewinne bei steigenden Märkten. Mit Put-Optionen erzielen Sie Gewinne, wenn die Märkte fallen. Aktien und Fonds verlieren in dieser Zeit Geld.

3. Klar und transparent

Optionen haben hat eine klar geregelte, eindeutige und standardisierte Ausstattung. Diese ist in wenigen Zeilen zusammengefasst. Bei CFDs, Zertifikaten, K.o.- Scheinen und Optionsscheinen müssen Sie erst bis zu 150 DIN A4-Seiten (!) lesen, um wirklich zu wissen, auf was Sie sich einlassen. Und diese 150 Seiten müssen Sie bei jeder neuen Investition neu studieren. Denn keine Ausstattung gleicht der anderen. Von der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) werden Optionen deswegen seit Jahren als vorbildlich gelobt.

4. Anlegerfreundlich

Optionen werden an speziellen Terminbörsen gehandelt. In Deutschland ist das die Eurex. Die Eurex wird wegen ihrer transparenten Regelungen beim Trading mit dieser Anlageform immer wieder von unabhängiger Seite gelobt. So zum Beispiel fast jedes Jahr von der SdK (Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger). An der Euwax (Achtung: nicht Eurex!) hingegen werden Emittenten-Produkte (Zertifikate, Optionsscheine, etc.) gehandelt. “Kein Handel möglich” heißt es dort oft. Das Nachsehen hat der Investor. Sie gehören hoffentlich (künftig) nicht dazu.

5. Keine Kursmanipulationen möglich

Angebot und Nachfrage und natürlich die Kursentwicklung des der Option zugrunde liegenden Basiswertes (Aktie, Index, Rohstoff) bestimmen den fairen Preis dieses Investments – nicht der Emittent, wie beispielsweise bei Optionsscheinen. Emittenten von Optionsscheinen können die Kurse zum Nachteil der Anleger manipulieren. Und sie tun das auch. Der Anleger handelt bei Emittenten-Produkten im wahrsten Sinne des Wortes immer

 

“gegen die Bank”. Und „im Kleingedruckten“ der Verkaufsprospekte weisen die Banken sogar darauf hin! Im Gegensatz dazu haben Optionen keine Emittentin. Damit können die Kurse von Optionen nicht manipuliert werden.

6. Einsatz mit begrenztem Kapital

Sie können eine Option für den Bruchteil der Kosten des zugrunde liegenden Aktienwertes kaufen. Das heißt, Sie können Optionen-Handel mit einem kleinen Investment beginnen. Um beispielsweise 100 Siemens-Aktien zu kaufen, müssen Sie rund 9.500 € investieren (Kurs Februar 2011). Um diese 100 Aktien 2 Jahre mit Optionen zu kontrollieren, reichen rund 400 € aus (Kurs Februar 2011).

7. Trading direkt in den USA “ein Kinderspiel”

Beim Trading mit Optionen bestimmt allein der Anleger, auf welche Basiswerte (Aktien, Indizes, Rohstoffe, Währungen) Optionen er handelt. Es ist eine Selbstverständlichkeit, auch direkt im Mutterland der Börse, den USA, zu handeln. Das ist ganz einfach und zu günstigen Konditionen möglich. Sie nutzen jede Chance. Bei CFDs, Zertifikaten, K.o.-Scheinen und Optionsscheinen bestimmt der Emittent, was gehandelt wird. Aber: Diese Anbieter haben für unzählige attraktive Gewinnchancen mit US-Aktien gar kein Produkt.

8. Nachschusspflicht ist beim Kauf von Optionen ausgeschlossen

Bei gekauften Optionen, haben Sie keine Nachschusspflicht! Wer Ihnen etwas anderes sagt, weiß im besten Fall nicht, wovon er spricht oder er lügt. Damit ist das Risiko beim Kauf von Optionen auf den Betrag begrenzt, den Sie investieren!

9. Keine versteckten Kosten

Bei Optionen kennen Sie die Kosten. Es sind die (oft geringen) Handelsgebühren Ihres Brokers. Bei Fonds, Zertifikaten, K.o.-Scheinen und Optionsscheinen wissen Sie erst nach genauem Studium der Emittentenprospekte, auf welche Kosten Sie sich wirklich einlassen.

10. Kein Insolvenzrisiko durch Zahlungsunfähigkeit eines Emittenten

Optionen haben keine Emittentin. Damit gibt es auch das Insolvenzrisiko der Emittentin nicht. Bei Optionsscheinen und Zertifikaten ist das Risiko vorhanden. Wird die Emittentin insolvent, ist das in Optionsscheine und Zertifikate investierte Geld verloren. Käufer von Lehman Brothers Papieren haben das schmerzvoll erfahren.

11. Absicherung des Depots

Wenn Ihr Depot Aktien und Fonds enthält, verlieren Sie bei fallenden Kursen Geld. Mit Optionen können Sie Ihr Aktiendepot hervorragend absichern.

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Lektion 2

Die Option und Empfehlung

Eine Option wird folgendermaßen definiert:

Der Käufer einer Option hat das Recht, eine genau definierte Leistung auszuüben. Der Zeitraum/Zeitpunkt, für den dieses Recht gilt, wird in der Option exakt festgelegt. Es handelt sich um die Laufzeit der Option. Die Laufzeit endet mit dem Fälligkeitstermin der Option. Eine Option ist also keine Aktie und kein Wertpapier, sondern ein rechtlich verbindlicher Vertrag. Der Käufer eines Calls oder Puts hat das Recht, die in der Option genau definierte Leistung abzurufen. Es besteht allerdings seitens des Käufers keine Verpflichtung dazu.

Es gibt zwei Arten dieser Rechte durch Optionen:

1. Das Recht zum Kauf eines Basiswertes (z. B. Aktien) innerhalb einer fest vereinbarten Zeit zu einem vereinbarten Preis.

Dieses Recht erlangen Sie durch den Kauf einer Call-Option. Call-Optionen eignen sich also zur Spekulation auf steigende Märkte.

2. Das Recht zum Verkauf eines Basiswertes innerhalb einer fest vereinbarten Zeit zu einem vereinbarten Preis.

Dieses Recht erhalten Sie durch den Kauf einer Put-Option. Put-Optionen eignen sich also zur Spekulation auf fallende Märkte.

In der Praxis werden diese Rechte typischerweise nicht ausgeübt. Der Gewinn wird durch Verkauf der Optionen realisiert.

Soweit die (kurze) Theorie.

So sieht eine Empfehlung aus …

… beziehungsweise, dies sind alle Angaben, die Sie zum Kauf einer Option benötigen

Kauf / Empfehlung von Call-Optionen auf Silber

Option: Call

Basiswert: iShares Silver Trust

Kürzel: SLV

Laufzeit: Januar 2013

Basispreis: 35 $

Kauflimit: 3,50 $ (Stand März 2011)

US-Ticker: SLV130119C00035000

Börse: US-Terminbörse

(Optionen haben keine WKN oder ISIN)

Optionen werden in ganzen Kontrakten gehandelt.

Ein Kontrakt enthält hier 100 Optionen. Der Kauf eines Bruchteils (1/2, 1/3, 1/4 etc.) eines Kontraktes ist nicht möglich.

Sie investieren also den Kaufpreis von 3,50 $ je Call mal 100 = 350 $ für einen Kontrakt.

Der Optionen-Profi gibt Ihnen für jede Empfehlung alle Angaben für Ihr Kauforders!

1.

Option –

Basiswert –

Kürzel –

Laufzeit –

Basispreis –

Kauflimit –

US Ticker –

Börse

Option: Call – Basiswert: iShares Silver Trust Kürzel: SLV – Laufzeit: Januar 2013 – Basispreis: 35 $ – Kauflimit: 3,50 $ – US-Ticker: SLV130119C00035000 – Börse: US-Terminbörse

Weiter vorne konnten Sie lesen, dass es (nur) 2 Arten von Optionen gibt:

a) Call-Option

Eine Call-Option gibt Ihnen das Recht, den Basiswert (z.B. eine Aktie, Index oder Rohstoff) zum Basispreis der Option zu kaufen.

Hier im Kurs begleiten Sie die Call-Option auf Silber (von der vorherigen Seite).

b) Put-Option

Eine Put-Option gibt Ihnen das Recht, den Basiswert zum Basispreis der Option zu verkaufen.

Durch den Kauf einer Call- oder Put-Option haben Sie also ein Recht und keine Verpflichtungen (außer der Bezahlung des Kaufpreises).

Dieses Recht können Sie ausüben, verkaufen oder verfallen lassen.

  • Ausübung des Rechtes

In der Praxis wird das Recht auf Kauf oder Verkauf des Basiswertes meist nicht ausgeübt. Aber dieses Recht hat einen (hohen) Wert.

  • Verkauf des Rechtes

Wenn Sie bei einer Call-Optionen das Recht haben, eine Aktie z.B. für 50 € zu kaufen, obwohl sie an der Börse 70 € wert ist, hat dieses Recht einen sehr hohen Wert. Das gilt für eine Put-Option umgekehrt, wenn Sie eine Aktie für 70 € verkaufen können, obwohl sie an der Börse nur für 50 € gehandelt wird. Dadurch können Sie die Option (dieses Recht) verkaufen und, bei vorangegangener richtiger Spekulation, unendlich hohe Gewinne realisieren. Mehrere 100% Gewinn sind da nicht ungewöhnlich.

  • Verfallenlassen des Rechtes

Wenn Sie nichts tun (weil die Spekulation z.B. nicht aufgegangen ist), verfällt die Option. Ärgerlich genug. Aber mehr passiert nicht.

Wichtig: Eine Nachschusspflicht oder ein zwangsweises Ein- oder Ausbuchen von Aktien bzw. ein zu zahlender Barausgleich ist bei gekauften Optionen „ohne wenn und aber“ und zu 100% ausgeschlossen. In der Praxis wird so eine Option aber lange vor dem wertlosen Verfall verkauft.

2.

Option –

Basiswert –

Kürzel –

Laufzeit –

Basispreis –

Kauflimit –

US Ticker –

Börse

Option: Call – Basiswert: iShares Silver Trust Kürzel: SLV – Laufzeit: Januar 2013 – Basispreis: 35 $ – Kauflimit: 3,50 $ – US-Ticker: SLV130119C00035000 – Börse: US-Terminbörse

Das Recht auf Kauf und Verkauf eines Basiswertes

Sie haben gelesen, dass Sie das Recht haben, einen Basiswert zu kaufen oder verkaufen.

Typische Basiswerte sind:

  • Aktien

Beispiele: Alle Aktien, die im DAX oder EuroStoxx50 notieren oder nahezu alle US-Aktien

Sie gehen von Kursgewinnen eine Aktie aus? Kaufen Sie eine Call-Option auf diese Aktie.

  • Indizes

Beispiele: DAX, TecDAX, Dow Jones, aber auch Branchenindizes wie z.B. der Index auf den US-Finanzsektor

Sie spekulieren auf eine Fortsetzung der Bankenkrise? Kaufen Sie eine Put-Option auf den Index des US-Finanzsektors.

  • Rohstoffe

Beispiele: Gold, Silber, Kupfer und Öl

Sie spekulieren auf Kursgewinne im Silber? Kaufen Sie die Call-Option auf Silber aus diesem Kurs (Stand März 2011).

  • Währungen

Beispiel: Euro/Dollarkurs

Sie haben die Möglichkeit, alle denkbaren Kursbewegungen und nahezu alle wirtschaftlichen Ereignisse für Gewinn-Chancen zu nutzen.

Basiswert: Silber

Mit dem hier im Kurs vorgestellten Trade auf den iShares Silver Trust (SLV) ist Silber der Basiswert für die Call-Optionen.

Wir spekulieren also auf steigende Kurse (Call-Optionen) des Basiswertes Silber.

3.

Option –

Basiswert –

Kürzel –

Laufzeit –

Basispreis –

Kauflimit –

US Ticker –

Börse

Option: Call – Basiswert: iShares Silver Trust Kürzel: SLV – Laufzeit: Januar 2013 – Basispreis: 35 $ – Kauflimit: 3,50 $ – US-Ticker: SLV130119C00035000 – Börse: US-Terminbörse

Jeder Basiswert hat ein Kürzel, das ihn eindeutig bestimmt

Optionen haben keine Emittentin. Im Gegensatz dazu stehen beispielsweise Optionsscheine, die von Banken emittiert werden und von Banken in ihren Kursen beeinflusst werden können.

Optionsscheine haben eine WKN oder ISIN. Optionen haben diese nicht. Optionen sind durch die Angaben, die ich im Optionen-Profi mache, eindeutig definiert. (Leider wissen das auch viele Wertpapierberater bei den Banken nicht.)

So wie z.B. jede Aktie aus dem DAX eine WKN hat, hat sie auch gleichzeitig ein so genanntes Kürzel. Für den Kauf einer Aktie geben Sie die WKN an. Für den richtigen Basiswert Ihrer Call- oder Put-Option geben Sie das Kürzel an. Das ist schon alles.

Kürzel des Basiswertes: Silber

Mit dem hier im Kurs vorgestellten Trade auf den iShares Silver Trust (SLV) ist Silber der Basiswert für die Call-Optionen.

Wir spekulieren also auf steigende Kurse (Call-Optionen) von Silber.

Mit dem Kürzel „SLV“ finden Sie den richtigen Basiswert (Silber). Eine WKN für „SLV“ gibt es nicht und ist auch nicht notwendig.

Der Optionen-Profi nennt Ihnen (natürlich) immer das eindeutige Kürzel!

4.

Option –

Basiswert –

Kürzel –

Laufzeit –

Basispreis –

Kauflimit –

US Ticker –

Börse

Option: Call – Basiswert: iShares Silver Trust Kürzel: SLV – Laufzeit: Januar 2013 – Basispreis: 35 $ – Kauflimit: 3,50 $ – US-Ticker: SLV130119C00035000 – Börse: US-Terminbörse

Sie können mit Optionen auf kurz-, mittel- und langfristige Gewinne spekulieren

Kurzfristige Trades: Das Gewinnziel soll innerhalb weniger Tage bis 4 Wochen erreicht werden.

Mittelfristige Trades: Das Gewinnziel soll innerhalb von 1 bis 6 Monaten erreicht werden.

Langfristige Trades: Das Gewinnziel soll innerhalb von 6 bis 12 Monaten erreicht werden.

Die Übergänge dieser Definitionen sind gleitend.

Die richtige Laufzeit einer Option

Um die richtige Laufzeit einer Option zu bestimmen, müssen Sie ein Kursziel und einen Zeitraum festlegen, in dem das Kursziel des Basiswertes erreicht sein sollte. Laufzeit und Basispreis (siehe nächste Seite) einer Optionen „müssen zusammenpassen“. Sie haben einen Basiswert und eine bestimmte Vorstellung, in welcher Zeit der Basiswert welchen Kurs erreichen soll und wie lange Sie maximal in der Position bleiben wollen. Danach müssen Sie den Basispreis und die Laufzeit so auswählen, dass gute Aussichten bestehen, dass der Kurs des Basiswertes bis rund 3 Monate vor Ende der Laufzeit der Optionen den Basispreis erreichen oder übertreffen (bei Call) oder unterbieten (bei Put) kann.

Laufzeit der hier vorgestellten Call-Optionen auf Silber:

Wir gehen hier bei Silber von weiteren Kursgewinnen aus. Da der Kurs des Silbers (Basiswert) bei Auswahl dieser Option (Anfang 2011) sehr stark gestiegen war, sind Kurs-Rücksetzer nicht auszuschließen. Wir haben deswegen eine sehr lange Laufzeit gewählt. Dabei spielen kurzfristige Kursschwankungen keine (große) Rolle.

5.

Option –

Basiswert –

Kürzel –

Laufzeit –

Basispreis –

Kauflimit –

US Ticker –

Börse

Option: Call – Basiswert: iShares Silver Trust Kürzel: SLV – Laufzeit: Januar 2013 – Basispreis: 35 $ – Kauflimit: 3,50 $ – US-Ticker: SLV130119C00035000 – Börse: US-Terminbörse

Basispreis und Laufzeit sind untrennbar miteinander verbunden

Der richtige Basispreis einer Option

Um den richtigen Basispreis einer Option zu bestimmen, müssen Sie ein Kursziel und einen Zeitraum festlegen, in dem das Kursziel des Basiswertes erreicht sein sollte. Laufzeit (siehe vorherige Seite) und Basispreis einer Optionen „müssen zusammenpassen“. Sie haben einen Basiswert und eine bestimmte Vorstellung, in welcher Zeit der Basiswert welchen Kurs erreichen soll und wie lange Sie maximal in der Position bleiben wollen. Danach müssen Sie den Basispreis und die Laufzeit so auswählen, dass gute Aussichten bestehen, dass der Kurs des Basiswertes bis rund 3 Monate vor Ende der Laufzeit der Optionen den Basispreis erreichen oder übertreffen (bei Call) oder unterbieten (bei Put) kann.

Das ist sehr ähnlich wie die Beschreibung der Laufzeit auf der vorherigen Seite. Da diese beiden Ausstattungen einer Option sehr eng zusammenhängen, haben wir das bewusst fast gleich lautend ausgedrückt.

Basispreis und Laufzeit der Call-Optionen auf Silber

Zum Zeitpunkt der Empfehlung der hier vorgestellten Call-Optionen auf Silber notierte der Silberpreis bei rund 28 $ je Feinunze. Er hatte sich damit in den Monaten zuvor fast verdoppelt. Kursrücksetzer waren also möglich, gleichzeitig haben wir dem Silber weiteres Kurspotenzial gegeben. Wir haben konservativ gesagt: Der Preis des Silbers wird bis Oktober 2012 (3 Monate vor Ende der Laufzeit der Call-Optionen) auf 35 $ oder weit höher steigen. Damit hatten diese Call-Optionen ein Gewinnpotenzial von +200% (bis unendlich).

Der Optionen-Profi empfiehlt immer die optimale Option mit richtiger Laufzeit und richtigem Basispreis!

6.

Option –

Basiswert –

Kürzel –

Laufzeit –

Basispreis –

Kauflimit –

US Ticker –

Börse

Option: Call – Basiswert: iShares Silver Trust Kürzel: SLV – Laufzeit: Januar 2013 – Basispreis: 35 $ – Kauflimit: 3,50 $ – US-Ticker: SLV130119C00035000 – Börse: US-Terminbörse

Im Einkauf liegt der Gewinn

Eine kleine Börsenregel sagt: „Im Einkauf liegt der Gewinn“. Das ist zum Teilt richtig. Zumindest ist ein Teil des Gewinns auch im „Einkauf“ zu finden. Denn, je günstiger Sie kaufen, desto besser die Performance des Trades.

Das richtige Kauflimit bestimmt den Kaufpreis von Optionen

Die Kurse von Optionen schwanken stark. Das kommt von der hohen Hebelkraft. Kursschwankungen von 10%, 20% und auch mehr innerhalb weniger Handelsstunden sind nicht ungewöhnlich. Es ist also wichtig, dass Sie ein realistisches Kauflimit (Sie kaufen nicht teurer als zum angegebenen Kauflimit / Kurs) setzen.

Kauflimit von 3,50 $ bei den Call-Optionen auf Silber

Bei der realen Empfehlung der Call-Optionen auf Silber habe ich den Lesern am 06.01.2011 ein Kauflimit von 3,50 $ genannt. Der Kaufpreis der empfohlenen Call-Optionen lag zum Zeitpunkt meiner Empfehlung bei 5,00 $! Danach dauerte es eine glatte Woche, bis der Kauf zu diesem Kurs gelang. Als der Kurs nur kurz Zeit später bei 6,50 $ stand, hatten die Leser schon einen Gewinn von +85,7%.

Hier bewährte sich die eingangs zitierte Börsenweisheit: „Im Einkauf liegt der Gewinn“.

Mit dem richtig gewählten Kauflimit plus einer „Portion Geduld“ optimieren Sie Ihre Gewinne.

Damit Sie nie zuviel bezahlen: Im Optionen-Profi nennen wir Ihnen das optimale Kauflimit!

7.

Option –

Basiswert –

Kürzel –

Laufzeit –

Basispreis –

Kauflimit –

US Ticker –

Börse

Option: Call – Basiswert: iShares Silver Trust Kürzel: SLV – Laufzeit: Januar 2013 – Basispreis: 35 $ – Kauflimit: 3,50 $ – US-Ticker: SLV130119C00035000 – Börse: US-Terminbörse

US-Ticker (nur) an US-Börsen

Optionen an US-Börsen haben zusätzlich ein US-Ticker-Symbol oder kurz, ein US-Ticker. Ein vergleichbaren Ticker gibt es an deutschen Terminbörsen nicht. Dieser ist zur eindeutigen Bestimmung auch nicht notwendig. Sie können den US-Ticker aber nutzen, um Ihre ausgesuchte Option zu kontrollieren, denn der US-Ticker beinhaltet alle Angaben der ausgewählten Option.

Das sehen Sie an „unserer“ Call-Option:

US-Ticker: SLV130119C00035000

US-Ticker detailliert:

SLV:               Das Kürzel des Basiswertes

130119:           Laufzeit der Option = Verfallstag in US-Schreibweise: 13 = Jahr 2013 / 01 = Januar / 19 = 19. Tag des Monats.

Laufzeit also bis zum 19.01.2013

C:                    C steht für Call (bei einem Put steht hier ein „P“)

00035000:       Basispreis der Option, hier 35 $

Im Optionen-Profi nennen wir Ihnen bei jeder Empfehlung einer US-Option den US-Ticker.

8.

Option –

Basiswert –

Kürzel –

Laufzeit –

Basispreis –

Kauflimit –

US Ticker –

Börse

Option: Call – Basiswert: iShares Silver Trust Kürzel: SLV – Laufzeit: Januar 2013 – Basispreis: 35 $ – Kauflimit: 3,50 $ – US-Ticker: SLV130119C00035000 – Börse: US-Terminbörse

Optionen werden an Terminbörsen gehandelt

Optionen werden über einen Broker an der Eurex (Europäische Terminbörse) und an US-Terminbörsen gehandelt und nicht beispielsweise an der Stuttgarter Börse für Derivate, der Euwax. Sie handeln an den Terminbörsen genauso, wie Sie es möglicherweise vom Aktienhandel kennen. Die Terminbörse Eurex wird wegen ihrer Transparenz nahezu jedes Jahr von der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) als vorbildlich für andere Börsen genannt.

In de USA gibt es mehrere Terminbörsen. Sie müssen diese aber nicht selbstständig auswählen. Der „richtige“ Broker platziert Ihre Kauforder automatisch an der richtigen Börse. Die hier besprochene Call-Option auf den Silberpreis wird an US-Terminbörsen gehandelt.

Um Optionen zu handeln, benötigen Sie über Ihre Bank oder Ihren Broker einen Zugang zur Eurex und zu den US-Börsen für Optionen. Nicht alle Banken ermöglichen den Optionen-Handel.

Falls Sie diese über Ihre Bank nicht handeln können, nennen wir Ihnen gerne Adressen von Brokern, die Ihnen dieses ermöglichen. Schreiben Sie dazu gegebenenfalls ein E-Mail an redaktion@optionen-profi.de und fordern Sie unseren aktuellen Brokervergleich an.

Im Optionen-Profi schreiben wir zu jeder Empfehlung, welche Terminbörse die richtige ist.

Lektion 3

Mit der Wahl des richtigen Brokers maximieren Sie Ihre Gewinne

Für den Handel mit Optionen erheben die Geldinstitute / Broker Gebühren. Diese Gebühren sind bei den verschiedenen Geldinstituten unterschiedlich hoch.

Zu teuer: Leser haben uns von Broker-Gebühren in dreistelliger Höhe für den Kauf oder Verkauf eines einzigen Kontraktes von Optionen berichtet.

Zum Vergleich: Günstige Broker verlangen zwischen 1,00 € und 4,00 € für ein Optionen-Geschäft. Sie sehen: Günstige Gebühren sind ein mit entscheidender Faktor für Ihre Gewinn- Optimierung.

Damit Ihre Gewinne aus dem Optionen-Handel nicht durch unnötig hohe Gebühren stark beeinträchtigt werden, sollten Sie den für Sie günstigsten Broker auswählen.

Achtung: Nicht alle Banken oder Sparkassen treten auch als Broker für den Optionen-Handel auf.

 

Wichtige Kriterien für die richtige Brokerwahl

1. Gebühren:

Günstige Broker nehmen 1 € bis circa 4,00 € für den Kauf (und nochmals für den Verkauf) eines Kontraktes Optionen. Je nach Kaufpreis des Kontraktes sind das circa 0,1% bis 3%. Bei teuren Brokern zahlen Sie 50 € (und auch über 100 €) je Kontrakt. Diese sind ungeeignet. Denn Sie haben nur wenige Chancen, um einen Trade in den Gewinn (nach Gebühren) zu führen.

Wichtige Unterscheidung:

a) Abrechnung je Kontrakt: Viele Broker berechnen ihre Gebühren je Kontrakt. Der Kauf eines Kontraktes kostet dann vielleicht nur 3,50 €. Der Kauf von 50 Kontrakten aber schon 175 €.

b) Abrechnung je Trade: Andere Broker berechnen ihre Gebühren nach Umsatz eines Trades. Dort kostet der Kauf eines Kontraktes z.B. 1% vom Umsatz, aber mindestens 20 €. Das heißt: Wenn Sie mit einem Trade 50 Kontrakte mit einem Gesamt-Kaufpreis von 10.000 € kaufen und die Gebühr beträgt rund 1%, zahlen Sie „nur“ 100 €.

Fazit: Wenn Sie (anfangs) mit einem Gesamt-Depot von 5.000 € oder 10.000 € mit Optionen handeln und meist 1 bis 3 Kontrakte je Trade kaufen, ist die Abrechnung nach „Gebühren je Kontrakt“ weit günstiger als die Abrechnung nach Umsatz je Trade. Handeln Sie mit hohen 4- bis 5-stelligen Umsätzen je Trade, kann die Abrechnung „Gebühren nach Umsatz“ günstiger sein.

 

Wichtige Kriterien für die richtige Brokerwahl

2. Handel in Deutschland und / oder in den USA

Für den Handel mit Optionen ist grundsätzlich der Zugang zu 2 Terminbörsen wichtig. Da sind:

a.) Die deutsch/schweizerische Terminbörse Eurex

b.) Die US-Terminbörsen

An der deutsch/schweizerischen Terminbörse Eurex können Sie Optionen auf die Indizes DAX, EuroStoxx50 und TecDAX und auf alle Aktien, die im DAX beziehungsweise EuroStoxx50 gelistet sind sowie auf einige weitere europäische Titel handeln.

An den US-Terminbörsen könne Sie Optionen auf fast alle US-Aktien und die Indizes Dow Jones und Nasdaq, aber auch auf Rohstoffe, Währungen und Branchenindizes handeln. Die Produktvielfalt ist dort um ein Mehrfaches größer als an der Eurex.

Das ist kein Qualitätsmerkmal, aber eine wichtige Entscheidungsgrundlage. Wenn Sie Optionen nur auf Ihnen (typischerweise) bekannte Aktien aus dem deutsch/europäischen Raum handeln wollen, reicht die Eurex aus. Wollen Sie aber auch Optionen auf US-Titel und Rohstoffe (wie z.B. Gold. Silber und Öl) handeln, führt am Zugang zu den US-Terminbörsen kein Weg vorbei. Handelbare Optionen z.B. auf Gold und Silber gibt es an der Eurex nicht. Kein Problem: Sie brauchen „nur“ den richtigen Broker. Dieser stellt Ihnen den Zugang zu allen genannten Terminbörsen per Mausklick und aus einer Handelsmaske zur Verfügung. Dazu habe ich eine Broschüre „Der beste und günstigste Broker“ erstellt.

Diese Broschüre können Sie per E-Mail bei mir anfordern: redaktion@optionen-profi.de

 

Wichtige Kriterien für die richtige Brokerwahl

3. Service des Brokers

Aus hundertfachen Rückmeldungen der Leser des Optionen-Profi wissen wir, dass sich der Service von Broker zu Broker massiv unterscheidet.

Für sich alleine genommen ist das kein entscheidendes Kriterium. Wenn sie z.B. selbstständig und routiniert im Internet unterwegs sind und über passable Kenntnisse der englischen Sprache verfügen, legen Sie vielleicht keinen großen Wert auf den Service und wählen lieber den Broker mit den günstigsten Gebühren.

Wenn Sie mit dem Optionen-Handel beginnen und Starthilfe benötigen, sollten Sie einen servicefreundlichen Broker wählen.

Service plus günstige Gebühren sind kein Widerspruch

Gute Broker bieten Ihnen einen perfekten Service zu niedrigen Gebühren. Welche das sind, habe ich in meiner Broschüre „Der beste und günstigste Broker“ geschrieben.

Diese Broschüre können Sie per E-Mail bei mir anfordern: redaktion@optionen-profi.de

 

Wichtige Kriterien für die richtige Brokerwahl

4. Handelswege (Internet, Fax, Telefon)

Die Broker bieten Ihnen den Zugang zu den Terminbörsen über das Internet, Fax oder Telefon an.

Je nach Broker kommt es bei der Ordererteilung über das Telefon zu erheblich höheren Gebühren, als bei der Ordererteilung über die Handelsmaske und das Internet.

Dies ist keine Wertung. Wenn Sie z.B. ausschließlich über das Internet ordern, spielen die möglichen zusätzlichen Gebühren bei der telefonischen Ordererteilung für Sie keine Rolle.

Wenn Sie den Service per Telefon und / oder Fax nutzen wollen, ist es aber wichtig, dass die Gebühren dafür nicht in undiskutable Höhen schnellen..

Die Lösung: Es gibt die „perfekten Broker“, die Ihre Order per Telefon oder Fax zu denselben niedrigen Gebühren annehmen, als wenn Sie über das Internet ordern. Welche das sind, habe ich in meiner Broschüre „Der beste und günstigste Broker“ geschrieben.

Diese Broschüre können Sie per E-Mail bei mir anfordern: redaktion@optionen-profi.de

Lektion 4

Platzierung der Kauforder an der Börse

 

In Lektion 2 haben Sie gesehen, wie eine Empfehlung aussieht. Hier nochmals die Angaben für eine Empfehlung von Call-Optionen auf Silber:

Option: Call

Basiswert: iShares Silver Trust

Kürzel: SLV

Laufzeit: Januar 2013

Basispreis: 35 $

Kauflimit: 3,50 $ (Stand März 2011)

US-Ticker: SLV130119C00035000

Börse: US-Terminbörse

(Optionen haben keine WKN oder ISIN)

Diese Angaben gibt Ihnen der Optionen-Profi für jede Empfehlung!

Platzierung der Kauforder an der Börse

Ihre Order kommt im Grunde nicht anders an die Börse als eine Kauforder von Aktien.

Der auffälligste (und nur formale) Unterschied ist, dass Optionen keine WKN haben.

Anstatt einer WKN nehmen Sie die Angaben:

Option: Call – Kürzel: SLV – Laufzeit: Januar 2013 – Basispreis: 35 $

Oder kurz:

SLV – Call – Jan.13 – 35 $

Anstatt des Börsenplatzes Xetra oder Frankfurt wählen Sie die Terminbörse, hier im Beispiel die US-Terminbörse. Die Handelsmasken (Handelssoftware) der Broker erkennen aber schon an der Option, an welcher Terminbörse diese gehandelt wird und geben Ihnen diese vor. Ein Beispiel: Die Broker Interactive Brokers, Agora Direct, Lynxbroker und Cap Trader haben für diese Orders eine „Routine“ in der Handelsmaske. Sie wählen dort einfach den Börsenplatz „Smart“. Und danach scannt die Handelssoftware alle US-Terminbörsen und platziert Ihre Kauforder an der Terminbörse, wo Sie zu Ihrem Kauflimit zur Ausführung kommt.

Ist es eine Kauforder an der deutsch/schweizerischen Terminbörse Eurex (vormals Deutsche Terminbörse DTB), platzieren Sie Ihre Order dort. Der Handelsplatz lautet dann (je nach Broker): Eurex beziehungsweise DTB.

Wichtig: Das Kauflimit

Optionen haben eine hohe Hebelkraft. Diese führt zu den fantastisch hohen Gewinn-Chancen. Durch diese Hebelkraft schwanken Kurse von Optionen aber auch stark. Damit Sie nicht zuviel bezahlen, müssen (ich wähle bewusst das Wort „müssen“ und nicht sollten!) Sie immer ein Kauflimit angeben. Dadurch vermeiden Sie, dass Sie zuviel bezahlen, weil der Kurs einer Option vielleicht gerade mal um 10% nach oben springt, in dem Moment, an dem Ihre Kauforder an die Börse kommt.

3 Vorteile vom Handel an Terminbörsen

(Wichtige Vorteile aus Lektion 1, hier wiederholt)

a. Keine Kursmanipulationen möglich

Angebot und Nachfrage und natürlich die Kursentwicklung des der Option zugrunde liegenden Basiswertes (Aktie, Index, Rohstoff) bestimmen den fairen Preis dieses Investments – nicht der Emittent, wie beispielsweise bei Optionsscheinen. Emittenten von Optionsscheinen können die Kurse zum Nachteil der Anleger manipulieren. Und sie tun das auch. Der Anleger handelt bei Emittenten-Produkten im wahrsten Sinne des Wortes immer “gegen die Bank”. Und „im Kleingedruckten“ der Verkaufsprospekte weisen die Banken sogar darauf hin! Im Gegensatz dazu haben Optionen keine Emittentin. Damit können die Kurse von Optionen nicht manipuliert werden.

b. Trading direkt in den USA “ein Kinderspiel”

Beim Trading mit Optionen bestimmt allein der Anleger, auf welche Basiswerte (Aktien, Indizes, Rohstoffe, Währungen) Optionen er handelt. Es ist eine Selbstverständlichkeit, auch direkt im Mutterland der Börse, den USA, zu handeln. Das ist ganz einfach und zu günstigen Konditionen möglich. Sie nutzen jede Chance. Bei CFDs, Zertifikaten, K.o.-Scheinen und Optionsscheinen bestimmt der Emittent, was gehandelt wird. Aber: Diese Anbieter haben für unzählige attraktive Gewinnchancen mit US-Aktien gar kein Produkt.

c. Nachschusspflicht ist beim Kauf von Optionen ausgeschlossen

Bei gekauften Optionen, haben Sie keine Nachschusspflicht! Wer Ihnen etwas anderes sagt, weiß im besten Fall nicht, wovon er spricht oder er lügt. Damit ist das Risiko beim Kauf von Optionen auf den Betrag begrenzt, den Sie investieren! (Dies ist kein direkter Vorteil der Terminbörsen. Aber an dieser Stelle ist der Hinweis nochmals sehr wichtig: Wenn Sie die Option gekauft haben, besteht das normale Spekulationsrisiko der Kursschwankungen. Aber Sie riskieren nie (in keinem einzigen Fall) mehr als den bezahlten Kaufpreis!)

Lektion 5

Beobachtung der Optionen im Depot

Kurse von Optionen sind nur bei Kauf und Verkauf wichtig

Es gibt exakt 2 Zeitpunkte, an denen Kurse von Optionen sehr wichtig sind, ja, wo Sie „auf jeden Cent“ achten sollten beziehungsweise wir Ihnen im Optionen-Profi entsprechende Empfehlungen geben. Das erste Mal ist das beim Kauf. Das zweite Mal beim Verkauf.

Wie sich der Kurs der Option zwischen Kauf und Verkauf entwickelt, ist nicht wichtig – und vor allem, es sagt nichts über die Gewinn-Chancen einer Option aus. Der Grund: Dank der hohen Hebelwirkung springen die Kurse von Optionen oft sehr stark hin und her. Aus diesem Grund lesen Sie immer mal wieder von mir, dass aktuelle Kurse von Optionen kaum Aussagekraft haben. Das sehen Sie in unserem hier begleiteten Trade mit den Call-Optionen (SLV – Jan.13 – 35 $) auf den Silberpreis.

Sehr große Kursschwankungen im Call auf Silber

Dieser Trade ist praxisnah, da es empfohlene Optionen des Optionen-Profi sind. Ich habe dazu die Kursbewegungen von 4 Wochen mit großen Kursschwankungen dargestellt. Allein in diesen 4 Wochen gab es in diesem Call Kursbewegungen bis zu 40%.

Für diese Zeit gibt es 2 Betrachtungsweisen:

a. Den Kursverlauf der Call-Optionen

b. Den Kursverlauf des Basiswertes, hier der Fonds auf Silber (iShares Silver Trust – SLV)

Kurse der Call-Optionen nicht beachten

Den Kursverlauf aus dem obigen Chart („a. Kursverlauf der Call-Optionen“) haben wir natürlich gesehen. Wir haben diesen Kursverlauf der Call-Optionen aber nicht analysiert. Wir wissen, er hat keine Aussagekraft. Wir haben uns immer nur die Frage gestellt: Kann der Kurs des Basiswertes (iShares Silver Trust) während der Laufzeit der Call-Optionen (Januar 2013) auf 35 $ (Basispreis der Calls) oder höher steigen . . . ?

Dieser Chart („b. Kursverlauf des Silberfonds“) zeigt, dass wird diese Frage jederzeit gelassen mit „Ja“ beantworten konnten. Und nach diesem Kriterium haben wir die Call-Optionen unverändert für aussichtsreich auf den im Optionen-Profi bei dem realen Trade angestrebten 200%-Ziel-Gewinn bewertet.

Kurse von Optionen sind unwichtig

Natürlich ist das nicht toll, wenn eine gekaufte Option 20%, 30% oder auch 40% ins Minus läuft. Wir haben es auch lieber umgekehrt, keine Frage. Trotzdem hat der Kursverlauf von Optionen während der Haltedauer der Optionen kaum Aussagekraft.


Bewertung der Gewinnaussichten einer Option

 

Der aktuelle Tageskurs einer Option sagt so gut wie nichts über die Gewinnaussichten einer Option aus.

 

Dabei versagen auch alle (Ihnen möglicherweise bekannten) charttechnischen Hilfsmittel, wenn Sie diese auf den Chart mit dem Kursverlauf von Optionen beziehen. Durch die enormen Hebelkräfte von Optionen kommt es regelmäßig zu Kurssprüngen, die jede Charttechnik ad absurdum führen.

 

2 Fragen zeigen die Gewinn-Chancen von Optionen

 

Bei neuen Empfehlungen im Optionen-Profi und bei offenen Positionen im Depot ist das wichtigste Kriterium immer die Antwort auf eine dieser beiden Fragen:

1. Bei Call-Optionen: Kann der Kurs des Basiswertes während der Laufzeit der Call-Optionen auf den Basispreis und höher steigen?

 

2. Bei Put-Optionen: Kann der Kurs des Basiswertes während der Laufzeit der Put-Optionen auf den Basispreis oder tiefer fallen?

 

Das sind die Fragen, die wir uns bei unseren Analysen immer stellen. Solange wir diese Fragen positiv beantworten, sind die Gewinnaussichten der Option gut und der aktuelle Tageskurs der Option ist unwichtig.