Das sind Optionen II

 

Optionen haben keine Wertpapier-Kennnummer (WKN) oder International Securities Identification Number (ISIN), wie Sie diese vielleicht vom Aktienhandel oder Handel mit Optionsscheinen kennen. In jeder Option werden Basiswert, Basispreis und  Fälligkeitstermin (Laufzeit der Option) exakt festgelegt. Optionen sind durch die Angaben, die ich im Optionen-Profi mache, eindeutig definiert.

 

Eine Call-Option auf den DAX (Kürzel ODAX) lautet beispielsweise so:

Option: Call
Basiswert: ODAX
Basispreis: 7.000 Punkte
Laufzeit der Option: Dezember 2012
Optionen an US-Börsen haben zusätzlich ein Ticker-Symbol. Dieses Ticker-Symbol wird nicht zwingend zum Optionen-Handel benötigt. Bei den Empfehlungen im Optionen-Profi nenne ich Ihnen dieses Ticker-Symbol immer zusätzlich. Damit haben Sie alle Angaben für Ihre Order. So sieht zum Beispiel die Bezeichnung einer US-Option auf einen Nasdaq-Fonds (Kürzel QQQQ) aus:

 

Option: Put
Basiswert: QQQQ
Basispreis: 30 $
Laufzeit der Option: Januar 2013
US-Ticker-Symbol: QQQQ130119P00030000

 

Durch diese Angaben definieren sich diese Optionen exakt und eindeutig. Optionen werden zu Kontrakten zusammengefasst. In einem Kontrakt sind typischerweise 100
Optionen. Diese Zahl der Optionen pro  Kontrakt kann aber  abweichen. In einem Kontrakt Optionen auf den DAX sind beispielsweise 5 Optionen.  Sie handeln immer mindestens einen Kontrakt oder ein Mehrfaches davon. Eine Stückelung der Kontrakte ist nicht möglich. Wie viele Optionen Sie pro Kontrakt kaufen, sage ich Ihnen bei jeder Empfehlung des Optionen-Profi. Die Höhe Ihrer Investition bestimmen Sie selbst durch die Anzahl gekaufter Kontrakte.

 

Optionen haben keine Emittentin. Anders ist das beispielsweise bei Optionss-
cheinen und K.o.-Scheinen, die von Banken emittiert werden und von Banken in ihren
Kursen beeinflusst werden können. Aus diesem Grund verschweigen viele Banken in
Deutschland den lukrativen Optionen-Handel oder raten sogar davon ab. Aus dem-
selben Grund bieten auch nicht alle Banken den Zugang zum Optionen-Handel an der
Eurex oder direkt in den USA. Falls Sie diese über Ihre Bank nicht handeln können,
nennen wir Ihnen gerne Kontaktdaten von Brokern, die Ihnen dieses ermöglichen.
Schreiben Sie dazu gegebenenfalls einfach eine E-Mail an redaktion@optionen-profi.de

 

Der faire Preis einer Option
Der Kauf- und Verkaufspreis einer Option (die Prämie) kann von einer Emittentin nicht
beeinflusst werden, weil es diese gar nicht gibt.
In den Preis einer Option fließen folgende Faktoren ein:
1. Kurs des Basiswertes
2. Volatilität (Kursschwankung) des Basiswertes
3. Zukünftig erwartete (implizite) Volatilität
4. Ausübungspreis (Basispreis) der Option
5. Laufzeit der Option
6. Dividendenzahlungen bei Aktienoptionen
7. Zinsniveau

Hinzu kommt ein entscheidendes Kriterium:

Angebot und Nachfrage

An den Terminbörsen herrscht freier Wettbewerb. Einen den Kurs beeinflussenden
Emittenten gibt es nicht. Käufer und Verkäufer bestimmen durch ihre Angebote und
Nachfragen den Kurs, zu dem eine Option gehandelt wird. Und dieses „freie Spiel der
Kräfte“ sorgt für jederzeit faire Optionspreise.

 

 

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