Aktuelle Börsenlage: Vorweihnachtliches Sturmtief setzt sich fort – Wir sind weiterhin gut aufgestellt!

Lieber Optionen-Investor,

ich hatte Ihnen im Lauf der vergangenen Woche quasi „live“ von den Märkten berichtet. Noch am Freitag-Nachmittag konnte ich Ihnen von einer Ruhephase an den Märkten schreiben. „Vorweihnachtlicher Ruhetag an den Börsen“ habe ich meinen Bericht übertitelt.

Der DAX schloss um 17:45 Uhr bei 10.633,82 Punkten, und damit um 0,21% in Plus. Doch nach Börsenschluss in Deutschland brachen die US-Indizes ein! Der S&P 500 verlor etwa -2,1%, der Nasdaq stürzte um etwa -3,1% ab. Natürlich fiel der DAX im späten Handel ebenfalls, wenn auch nicht ganz so deutlich, und schloss bei 10.515 Punkten. Ein Minus von 0,79%. Im Chart: „DAX: Schicksalszone 10.500 Punkte – zwischen Hoffen und Bangen“ auf der nächsten Seite sehen Sie den Xetra-Schlusskurs, also die Situation vor dem nachbörslichen Einbruch. Zumindest können die Investoren vom 24.12. – 26.12. eine Denkpause einlegen. Da bleiben nämlich die Börsen in Deutschland geschlossen. Sehr gut, das ist auch notwendig! Doch was war der Grund für den späten Kurssturz in den USA? Jetzt werden Sie staunen. Wirklich Neues gab es gar nicht! Die Marktkommentatoren berichten von den immer wieder aufkeimenden alten Konjunktur-Ängsten, in Verbindung mit dem 3-fachen Hexensabbat, also dem gleichzeitigen Verfall von Aktien und Indexoptionen. Ich hatte Ihnen am Freitag in meiner „Live-Analyse“ berichtet, dass der DAX davon unbeeindruckt blieb. Meiner Meinung nach sahen wir eher eine psychologisch bedingte Massen-Verkaufspanik. Aber Sie wissen, dies sind oft die besten Kauf-Gelegenheiten!

Die Konjunktur läuft viel besser als befürchtet 

Ich gebe Ihnen jetzt einfach eine aktuelle Analyse von Prof. Dr. Dr. Bert Rürup wieder, dem früheren „Wirtschaftsweisen“ und heutigen Chefökonom des Handelsblatt Research Instituts:

„In Deutschland wachsen derweil die Zweifel, ob die gegenwärtige Konjunkturdelle wirklich nur eine Delle bleibt oder ob sie sich zu einem markanten Abschwung entwickelt. Am Dienstag meldete das Ifo-Institut, dass der monatlich erhobene Geschäftsklimaindex zum vierten Mal in Folge gefallen ist und zwar überraschend deutlich auf 101 Punkte. Die Stimmung in den Chefetagen scheint derzeit deutlich schlechter zu sein als es die wirtschaftliche Lage und Perspektive sind. Denn für die Schwäche in der zweiten Hälfte dieses Jahres waren vorrangig Sondereffekte verantwortlich. Die sich entspannenden Beziehungen zwischen China und den USA lassen sogar eine Beschleunigung der Welthandelsdynamik erwarten – zum Vorteil der deutschen Industrie. Erste Vorboten sind bereits erkennbar. Die Auftragseingänge steigen wieder und im Oktober stieg auch der preisbereinigte Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe um 0,6 Prozent gegenüber dem Vormonat, meldete das Statistische Bundesamt diese Woche. Dabei verringerten sich die nicht erledigten Aufträge aus dem Inland im Vergleich zu September um 0,3 Prozent, der Bestand an Auslandsaufträgen erhöhte sich sogar um 1,0 Prozent. Ich schließe mich daher der Einschätzung der Bundesbank an, nach der die deutsche Wirtschaft zumindest bis Ende 2020 „in der Hochkonjunktur bleiben (wird)“.

Dem schließe ich mich vorbehaltlos an!

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