Antworten auf häufig gestellte Fragen – Teil 1

Wie setze ich die 100%-Ziel-Verkauf- Strategie sinnvoll ein?
Geben Sie immer sofort nach dem Kauf einer Option eine unbefristete Verkaufsorder zur Glattstellung dieser Option an die Börse. Nehmen Sie hier als Verkaufslimit Ihren doppelten Kaufpreis der Option. Das gilt gleichermaßen für Calls und Puts. Auf diese Weise erzielen Sie garantiert +100% Gewinn, wenn der Kurs nur ein einziges Mal Ihren Verkaufskurs kurz erreicht beziehungsweise um einen Cent überschritten hat. Wir informieren Sie nicht zusätzlich, kurz bevor dieser 100%- Ziel-Verkauf stattfindet, weil wir davon ausgehen, dass diese Order an der Börse ist und weil es manchmal auch ganz schnell gehen kann. Wir melden aber jeden erfolgreichen Verkauf mit +100% Gewinn. So haben Sie eine zusätzliche Sicherheit und können immer noch aussteigen, wenn Sie den 100%-Ziel-Verkauf einmal verpasst haben.

Warum liegt im Optionen-Profi der „späteste Termin zur Positionsschließung“ so früh vor dem Verfallstag der Optionen?
Oft legen wir diesen Termin 6 Monate und auch länger vor den Verfallstag der Option. Der Grund: Auf diese Weise haben Sie genügend Zeit, diese Option glattzustellen, um einen Verlust zu begrenzen oder mit +10% bis 90% Gewinn zu verkaufen. Wenn der 100%-Ziel-Verkauf bis zu diesem Termin nicht stattgefunden hat, geben wir Ihnen für jede dieser Optionen eine neue Handlungsempfehlung vor dem spätesten Termin zur Positionsschließung.

Muss der Kurs einer Put-Option steigen,damit ich Gewinne erziele?
Eine Put-Option erzielt Gewinn, weil der Kurs des Basiswertes fällt. Trotzdem muss der Kurs der Put-Option steigen, damit Sie Gewinne erzielen. Das ist ganz einfach: Lösen Sie sich zum Verständnis kurz von den Begriffen Call und Put. Nehmen Sie dafür einfach den Oberbegriff „Option“. Denn Calls und Puts sind Optionen.
Sie kaufen eine Option für beispielsweise 7 €. Später verkaufen Sie diese für 14 €. Wie die Option heißt (Call oder Put), spielt keine Rolle.
Nun sagen wir, die Option heißt Call: Sie kaufen den Call für 7 €. Später verkaufen Sie den Call für 14 €. Der Gewinn von
+100 % ist realisiert.
Jetzt nehmen wir an, die Option heißt Put: Sie kaufen den Put für 7 €. Später verkaufen Sie den Put für 14 €. Der Gewinn
von +100 % ist realisiert.

Der Hintergrund für diese Geschäfte:
Beim Call ist das ganz einfach:
Sie kaufen einen Call auf eine Aktie. Wenn die Aktie im Kurs steigt, steigt der Call, dank der Hebelwirkung von Optionen, deutlich schneller.

Beim Put ist es etwas verwirrend: Der Basiswert (z. B. eine Aktie) muss im Kurs fallen, damit der Kurs des Puts steigt. Der Grund: Ein Put beinhaltet das Recht, den Basiswert (Aktie) zum Basispreis des Puts zu verkaufen. Wenn die Aktie fällt, wird der Put also mehr wert. Das Ergebnis: Sie verkaufen den Put für einen teureren Preis, als Sie beim Kauf gezahlt haben, und erzielen Gewinn.

Für Ihre Verkaufsorder einer Put-Option bedeutet das: Wenn Sie einen Put z.B. für 7 € gekauft haben, geben Sie einfach eine Verkaufsorder für 14 € an die Börse. Genau wie beim Call. Dass beim Put der Basiswert des Puts im Kurs fallenmuss, damit der Kurs der Put-Option steigt, spielt für die Umsetzung im Optionen-Trading keine Rolle.

 

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