Trendfolge

Worum handelt es sich, wenn an der Börse von einem Trend gesprochen wird?

Wenn an der Börse von einem Trend gesprochen wird, handelt es sich um Kursbewegungen in einer Richtung, die sich über eine längere Zeit erstrecken. Diese Kursbewegungen können aufwärts (steigende Kurse), abwärts (fallende Kurse) oder seitwärts (gleichbleibende Kurse) sein.

 

Wie lange dauert ein Trend bis er als solcher anerkannt wird?

Hierzu gibt es keine allgemein verbindliche Regelung, damit eine Kursbewegung in einer Richtung als Trend erkannt wird. Ein kurzfristiger Trend dauert in der Regel maximal drei Monate. Ein mittelfristiger Trend dauert in der Regel maximal ein Jahr. Ein langfristiger Trend dauert in der Regel mehr als ein Jahr.

 

Welche verschiedenen Formen von Trends gibt es?

Als verschiedene Formen von Trends existieren Aufwärts-, Abwärts- und Seitwärtstrends. Hinter dem Begriff Aufwärtstrend verbirgt sich eine länger anhaltende Phase steigender Kurse, wobei ein Höchstkurs den nächsten ablöst. Hinter dem Begriff Abwärtstrend verbirgt sich eine länger anhaltende Phase fallender Kurse, wobei ein Tiefstkurs den nächsten ablöst. Hinter dem Begriff Seitwärtstrend verbirgt sich eine länger anhaltende Phase stagnierender Kurse, wobei keine richtige Bewegung nach oben oder unten zu erkennen ist.

 

Kann ein Aufwärts-, Abwärts- und Seitwärtstrends verschiedene Zeiträume umfassen?

Ja, sowohl der Aufwärts-, der Abwärts- als auch der Seitwärtstrend kann verschiedene Zeiträume umfassen. Er kann in den zeitlichen Dimensionen kurzfristig (bis zu 3 Monaten), mittelfristig (bis zu einem Jahr) und langfristig (ab einem Jahr) eingeteilt werden.

 

Wie werden Trends üblicherweise an der Börse erkannt?

Üblicherweise werden Trends an der Börse über den Chart erkannt.

 

In welcher Form werden Trends an der Börse über den Chart erkannt?

Trends an der Börse werden üblicherweise im Chart über die Trendlinie erkannt.

 

Worum handelt es sich bei der Trendlinie?

Die Trendlinie ist die Verbindung mehrerer aufeinander folgender Punkte, an denen der Kurs ansteigt oder abfällt, also bei denen der Kurs eine Wendung vollzieht.

 

Haben fundamentale Daten Einfluss auf das Ergebnis der Trendlinien?

Nein. Sie haben keinen unmittelbaren Einfluss auf die Trendlinien bzw. die Analyse und Auswertung derer.

 

Welchen indirekten Einfluss haben fundamentale Daten auf die Trendlinien?

Der indirekte Einfluss fundamentaler Daten wie z.B. der Unternehmensgewinn, andere bilanzielle Kennziffern des Unternehmens, Branchenwerte oder volkswirtschaftliche Daten fließt bereits in den Kurs an sich mit ein. Somit erübrigt sich der Einfluss dieser Daten auf die Trendlinien in der Chartanalyse, da der Einfluss somit doppelt wäre.

 

Wie sieht die Trendlinie bei einem Aufwärtstrend aus?

Die Trendlinie bei einem Aufwärtstrend verbindet die Punkte im Chart an denen der Kurs gestiegen ist und wieder abfällt.

 

Wie sieht die Trendlinie bei einem Abwärtstrend aus?

Die Trendlinie bei einem Abwärtstrend verbindet die Punkte im Chart an denen der Kurs gefallen ist und wieder steigt.

 

Worum handelt es sich bei dem Begriff Trendfolge?

Bei dem Begriff Trendfolge handelt es sich um einen Fachbegriff an der Börse.

 

Aus welchem Teilbereich der Börse kommt der Fachbegriff Trendfolge?

Der Fachbegriff Trendfolge kommt aus dem Teilbereich der Chartanalyse.

 

Was verbirgt sich hinter dem Begriff Trendfolge?

Hinter dem Begriff Trendfolge verbirgt sich ein Handelsansatz.

 

Wie  funktioniert der Handelsansatz der Trendfolge?

Der Handelsansatz der Trendfolge funktioniert so, dass der Investor eine Chartanalyse betreibt und anhand der Chartanalyse durch die Trendlinien Trends erkennt. Diesen Trends folgt er dann durch seine Anlagen, die er tätigt. Das heißt, erhält der Chartanalyst über die Analyse der Trendlinie einen Ansatz, um einen Kauf oder Verkauf zu tätigen so kauft oder verkauft er.

 

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© Optionen-Investor
Rainer Heißmann
Chefanalyst und Chefredakteur Optionen-Profi

 

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                 Trendlinie

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 Trend    

 

Chart des V-DAX

V-DAX: Höchster Stand seit dem Jahr 2003 – Damals startete die Kursrally
hier Beschreibungstext
Der V-DAX spiegelt die Verunsicherung der Börsianer wider. Sie ist an diesem Wochenende mit knapp über 30% so hoch wie im 2. Halbjahr 2003. Damals wusste noch niemand, ob der Crash zu Ende gehen würde. Tatsächlich war die Kursrally, die bis Ende 2007 dauerte, schon im vollen Gang. Ob der Kurs auch bis zum Stand der  Börse 2010 zu halten ist?

27.09.2008: Der Optionen-Investor – Heißmann`s Börsenkommentar

+++  700-Milliarden-$-Rettungspaket für US-Banken noch nicht verabschiedet  +++  Die Indizes sind angeschlagen – aber charttechnisch unterstützt  +++  Hoher Wert des V-DAX zeigt: Die Anleger sind stark verunsichert  +++  Puts im Depot bringen Ihnen Sicherheit und Gewinne, wenn die Börsen stark fallen  +++

Weiterer Dominostein gefallen: Größte Sparkasse der USA zusammengebrochen

In den USA wurde gerade über das Rettungspaket für die Banken verhandelt, da erreichte die Finanzkrise einen neuen Höhepunkt. Die größte Sparkasse der USA, die Washington Mutual, wurde insolvent. Im wahrsten Sinne des Wortes über Nacht wurde sie von den Behörden an den Bankriesen JP Morgan Chase zwangsverkauft. Damit erlebte die US-Geschichte ihre größte Bankenpleite. Immerhin, der Verkauf an J.P. Morgan hat keine negativen Auswirkungen für die Kunden der Washington Mutual.
Damit fiel ein weiterer Dominostein. Zur Erinnerung: Die traditionelle Investmentbank Lehman Brothers meldete Teilinsolvenz an. Sie wird zerschlagen. Merrill Lynch konnte sich in die Arme der Bank of America retten. AIG, der weltgrößte Versicherer, wurde nur durch staatliche Hilfe vor der Insolvenz bewahrt. Auch hier steht eine Zerschlagung an. Darüber hinaus sind in diesem Jahr bereits ein Dutzend kleinerer und mittelgroßer Banken zusammengebrochen. In Deutschland wurde die IKB durch Steuergelder vor dem Aus bewahrt. Die KFW versenkte einige Hundert Millionen im US-Bankensumpf. Einige Landesbanken (Bayern, Sachsen, Baden-Württemberg, WestLB) wankten oder fusionierten.
Diese Notübernahme der Washington Mutual zeigt, dass die Kreditkrise noch nicht ausgestanden ist. Die US-Politik muss schnellstens eingreifen, um zu verhindern, dass es zu einem unkontrollierten Fall vieler weiterer Dominosteine kommt.

700-Milliarden-$-Rettungspaket für US-Banken noch nicht verabschiedet

Um das 700 Milliarden $ schwere Rettungspaket für Amerikas Finanzbranche wird im US-Abgeordnetenhaus weiter gerungen. Jetzt wird uns gesagt, dass dieses Paket noch vor der Börseneröffnung am kommenden Montag so geschnürt sein soll, dass es verabschiedet werden kann. Wir werden sehen. – Das sind etwa dieselben Worte, die wir auch am vergangenen Wochenende (20./21.09.2008) gehört haben. Der US-Finanzminister Henry Paulson hatte dieses Rettungspaket für das angeschlagene US-Bankensystem eingefädelt. Ausgerechnet seine „republikanischen Parteifreunde“ stellen sich derzeit quer.

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Optionen bieten durch Ihre Hebelkraft unglaubliche Gewinnmöglichkeiten

Die Börsen spielen verrückt – Ich empfehle, in dieser Woche nicht zu handeln

In der vergangenen Woche …

– explodierte der Goldpreis um mehr als 15%
– tauchte der DAX erst auf ein Jahrestief ab
– verzeichnete der DAX anschließend exorbitante Gewinne

Gestern, Montag, 22.09.2008, …

– verlor der Dow Jones über 370 Punkte
– sprang der Ölpreis in der Spitze um rund 25 Dollar nach oben und erzielte den größten Tagesgewinn seit dem Jahr 1984

Von Freitag letzter Woche bis Montag dieser Woche …

– sprang der Euro/Dollarkurs in der Spitze um rund 6 Cent in die Höhe

Der Grund für diese irrationalen Kursbewegungen in allen Märkten:

Die Anleger schwanken zwischen Hoffnung und Zweifel an der Wirksamkeit des US-Rettungspaketes für die Finanzbranche. Die Investoren sind sich nicht sicher, ob die Maßnahmen ausreichen, um die Bankenkrise in den Griff zu kriegen. Zwischen Angst und Gier schieben die Großinvestoren Milliardenbeträge ständig hin und her. Das Ergebnis: Die Börse spielt verrückt. (mehr …)

Gewinnrealisierung: 100%-Ziel-Gewinn mit Calls auf Wells Fargo realisiert

Am 18.09.2008 schrieb mir ein neu eingestiegener Leser: „Habe gerade eben gesehen wie mein erster 100 % Zielgewinn erreicht wurde mit Wells Fargo – gekauft für 5,00 – verkauft mit 10,00.“

Diesen Call (Jan.10 – 35 $) auf Wells Fargo haben wir Ihnen am 11.09.2008 empfohlen. Schon exakt eine Woche später konnten Sie den 100%-Ziel-Gewinn verbuchen. (mehr …)

Realisieren Sie +102% Gewinn mit dem Long-Strangle auf Volkswagen

Lieber Optionen-Trader,

am 06.08.2008 haben wir Ihnen im Spezial-Themenheft III/2008 einen Long-Strangle auf Volkswagen (VW) empfohlen. Diesen konnten Sie zum addierten Kurs von Call und Put für 32,70 € kaufen. Den Zielgewinn haben wir mit +76% kalkuliert.

Heute notiert der Call mit 65 € und der Put mit 1 €. Sie können also Call und Put zum Gesamtpreis von 66 € glattstellen. Das entspricht einem Gewinn von 102%. Dieser übersteigt den kalkulierten Gewinn deutlich. (mehr …)

Gewinnrealisierung: +102% Gewinn mit dem Long-Strangle auf Volkswagen

Lieber Leser,

am 06.08.2008 haben wir Ihnen im Spezial-Themenheft III/2008 einen Long-Strangle auf VW empfohlen. Diesen konnten Sie zum addierten Kurs von Call und Put für 32,70 € kaufen. Den Zielgewinn haben wir mit +76% kalkuliert.

Heute notiert der Call mit 65 € und der Put mit 1 €. Sie können also Call und Put zum Gesamtpreis von 66 € glattstellen. Das entspricht einem Gewinn von 102%. Dieser übersteigt den kalkulierten Gewinn deutlich.

Es ist nicht vorherzusagen, ob die VW-Aktie weiter steigt und ein noch höherer Gewinn zu erzielen ist. Genauso gut ist möglich, dass der Kurs der Aktie zurückgeht, weil die Börsenlage so unsicher ist.
In der augenblicklich unsicheren Börsensituation lautet deshalb unsere Empfehlung. Verkaufen Sie die Calls und Puts möglichst noch heute wie folgt: (mehr …)

Gewinnrealisierung: +120 Prozent Gewinn mit den Puts auf Barrick Gold realisiert

Dieser Gewinn wurde durch Verkauf der Puts realisiert. Am 09.09.2008 habe ich diese Gewinn-Realisierung wie folgt empfohlen.
Realisieren Sie +120 Prozent Gewinn mit den Puts auf Barrick Gold – Calls im Depot lassenVerkaufen Sie die folgenden Puts auf Barrick Gold (ABX)

Option: Put
Basiswert: Barrick Gold
Kürzel: ABX
Laufzeit: Januar 2010
Basispreis: 45 $
Limit: 18,00 $ (oder besser)
Börse: US-Optionen-Börse
US-Tickersymbol: WRXMI

Ein Kontrakt Optionen auf Barrick Gold enthält 100 Puts. Sie erzielen also 1.800 US-Dollar Einnahme für jeden verkauften Put-Kontrakt.

Geben Sie diese Verkaufsorder über Ihren Broker an die US-Börse und lassen Sie diese bis zum kommenden Wochenende (13./14.09.2008) stehen, falls Sie nicht ausgeführt wird. Gegebenenfalls gebe ich Ihnen dann spätestens am kommenden Wochenende ein neues Verkaufslimit.

Lassen Sie die Calls im Depot. Diese nicht verkaufen (glattstellen)!

Begründung: (mehr …)

Gewinnrealisierung: +143 Prozent Gewinn mit den Puts auf den Euro/Dollar realisiert

Dieser Gewinn wurde durch Verkauf der Puts realisiert. Am 09.09.2008 habe ich diese Gewinn-Realisierung wie folgt empfohlen.

Verkaufen Sie die folgenden Puts auf den CurrencyShares Euro Trust  (FXE)

Option: Put
Basiswert: CurrencyShares Euro Trust
Kürzel: FXE
Laufzeit: Januar 2010
Basispreis: 140 $
Limit: 9,00 $ (oder besser)
Börse: US-Optionen-Börse
US-Tickersymbol: YXOMJ

Ein Kontrakt Optionen auf den CurrencyShares Euro Trust enthält 100 Puts. Sie erzielen also 900 US-Dollar Einnahme für jeden verkauften Put-Kontrakt.

Geben Sie diese Verkaufsorder über Ihren Broker an die US-Börse und lassen Sie diese bis zum kommenden Wochenende (13./14.09.2008) stehen, falls Sie nicht ausgeführt wird. Gegebenenfalls gebe ich Ihnen dann spätestens am kommenden Wochenende ein neues Verkaufslimit. (mehr …)