Riskanter Tanz der Börsen auf dem Hochseil – Puts sorgen für Gewinne

Der riskante Tanz der Börsen auf dem Hochseil hält an – Puts sind in Ihrem Depot das Netz und der doppelte Boden, sie sorgen für Sicherheit und Gewinne

Wenige Zahlen belegen die anhaltend kritische Lage an den Märkten.

1. Der DAX schloss in der Vorwoche (am 28.11.2008) mit 4.669 Punkten. Und der gestrige Handelsschluss, am 05.12.2008, lag bei 4.381 Punkten. Erneut ein deutliches Minus. Da der Dow Jones gestern, nach dem Handelsschluss in Deutschland, noch zulegte, notiert der DAX an diesem Wochenende nachbörslich mit 4.519 Punkten. Aber auch auf dieser etwas besseren Basis hat er im Vergleich zur Vorwoche glatte 150 Punkte, entsprechend 3,2% verloren.

2. Der Dow Jones schloss am 28.11.2008 mit  8.829 Punkten und gestern, am 05.12.2008, mit 8.635 Punkten. Ein Minus von 102 Punkten, entsprechend 1,2%.

3. Der Volatilitätsindex (V-DAX) notiert mit 52,19%. Das ist weiterhin Crash-Niveau.

Ich sehe dazu dieses Bild: (mehr …)

Realisieren Sie +68% Gewinn – Stellen Sie die Calls auf Axsys Technologies glatt

Am 12.11.2008 haben wir Ihnen Calls  auf  Axsys Technologies empfohlen:

AXYS – Call – Mai.09 – 65 $

Wegen des guten Chance-/Risikoverhältnisses haben wir Ihnen ausnahmsweise relativ kurzlaufende Calls bis Mai 2009 empfohlen. Die konnten Sie zum Kurs von 10 $ oder (deutlich) billiger kaufen.

Aus E-Mails wissen wir, (mehr …)

Halten Sie weiterhin Calls und Puts im Depot. Und die Betonung liegt auf Puts!

Am vergangenen Samstag, dem 29.11.2008, habe ich Ihnen geschrieben: „Es ist noch nichts passiert, das mich veranlasst, meine Strategie und Empfehlung zu ändern: Halten Sie weiterhin Calls und Puts im Depot. Und die Betonung liegt auf Puts!“

Das war nach der Kursrally, die den DAX bis auf 4.700 Punkte trug. Direkt der erste Handelstag nach meiner obigen Aussage untermauerte diese Aussage vehement. Die Indizes starteten erneut mit einem „schwarzen Montag“ in die Woche. Der DAX verlor bis auf knapp 4.300 Punkte und gab die Gewinne der Vorwoche in einem Rutsch wieder ab. Andere Indizes wie Dow Jones, ATX und SMI verloren vergleichbar stark.

Einer der Gründe für diese Kursverluste war eine Rede von US-Notenbankchef Ben Bernanke. Es wies auf die unverändert kritische Wirtschaftslage hin. Dabei stellte er erneute Zinssenkungen in Aussicht. Und es gibt Gerüchte, dass die USA im Januar ein weiteres Konjunkturpaket über auf den Weg bringen werden. Dieses soll voraussichtlich rund 500 Milliarden $ schwer sein. Das zeigt, die US-Regierung handelt. Es zeigt aber auch, die Märkte haben es nötig. Und dieses ließ die Kurse erneut abstürzen.

Heute Vormittag sackte der DAX zunächst erneut stark ab. Jetzt hat er sich erholt. Aber mit rund 4.500 Punkten notiert er noch weit unter seinem Zwischenhoch der Vorwoche. Und die Anleger sind weiterhin nervös. Das sehen Sie schon an der Handelspanne des DAX am heutigen Vormittag:

Der DAX bewegt sich zwischen 4.304 bis 4.514 Punkten. Das sind gut 200 Punkte Differenz, entsprechend 4,6%. Nervöses Gezocke bestimmt weiterhin die Märkte.

Meine eingangs wiederholte Aussage stelle ich deshalb bewusst nochmals ans Ende dieses Kommentars: Halten Sie weiterhin Calls und Puts im Depot. Und die Betonung liegt auf Puts!

Erneut Kursverluste bei Dow Jones und DAX

Lange Zeit sah es am gestrigen Freitag so aus, als schlösse der Dow Jones deutlich unter 8.000 Punkte. Aber dann begann eine Kursrally. Möglicher Auslöser war die Meldung, der künftige US-Präsident Obama nominiere Tim Geithner, den derzeitigen Präsidenten der Federal Reserve Bank von New York, zum US-Finanzminister. Geithner hat einen guten Ruf bei den Börsianern. Diese Meldung könnte also der Auslöser für die Rally gewesen sein. Und dann wollten oder mussten wieder (wie am 13.11.2008) die Leerverkäufer ihre Verlustpositionen vor dem Wochenende glattstellen. Sie kauften also ihre leerverkauften Aktien zurück und gaben den Kursen damit zusätzlichen Auftrieb. Wie in der vergangenen Woche: Andere Anleger sprangen auf den fahrenden Zug auf und kauften auch. Die Rally führte den Dow Jones innerhalb von einer Stunde zu einem Gewinn von 8%. Ende gut – alles gut? Mitnichten. Denn:

1. Diese Rally ist wenig nachhaltig. Das lässt sich schon gut daran ablesen, dass der DAX diese Kursrally in den  USA nicht mit derselben Dynamik nachvollzogen hat. Er stieg zwar nachbörslich von seinem Schlusskurs um 17:30 Uhr an der Börse Xetra von 4.127 Punkten noch auf 4.229 Punkte (nachbörslicher Stand an diesem Wochenende). Aber das ist lediglich ein Plus von 2,5%. Der Dow Jones legte 8% zu. Dass dies in knapp einer Stunde geschah ist der klare Beweis: Hier sind nur Zocker am Werk. Es geht nur um den schnellen Gewinn.

2. So ist es auch nicht verwunderlich, das der DAX und der Dow Jones im Wochenergebnis erneut hohe Verluste hinnehmen mussten. Dasselbe gilt für die Indizes der Schweiz (SMI) und Österreich (ATX).

Die Aussichten für die nächsten Wochen verheißen nichts Gutes

Die Bundesbank wird ihre nächste Konjunkturprognose am 05.12.2008 veröffentlichen. Im Vorfeld kursieren bereits Gerüchte, dass diese Prognose einen Einbruch des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 1% zum Vorjahr melden wird. Trifft das zu, ist das der größte Rückgang, den Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg erlebt. Auch wenn die Bundesbank diese Zahl von minus 1% noch nicht bestätigt hat, die Größenordnung wird stimmen. Denn der Internationale Währungsfonds rechnet in Deutschland im kommenden Jahr mit einem Rückgang des BIP um 0,8%. Und daraus folgert wiederum:

Die Gewinnschätzungen vieler börslich notierter Unternehmen sind noch zu hoch. Denn statt Gewinne wird es bei vielen Unternehmen Verluste geben. Erschwerend kommt hinzu
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Abwärtstrend der Börsen ungebrochen: Gewinne mit Puts "vorprogrammiert"

Die Ausblicke für die US Konjunktur und Europas Wirtschaft fallen düster aus. Das zeigen die Fakten der abgelaufenen Börsenwoche:

1. Die Politik und die Notenbanken kämpfen weiter gegen den Großbrand Finanzkrise. Sie hoffen, die weitere Ausbreitung zu verhindern. So senkten die Notenbanken erneut die Zinsen. Im Euro-Raum und in der Schweiz wurden die Leitzinsen um 0,5 Prozentpunkte, in Großbritannien sogar um 1,5 Prozentpunkte gesenkt.

2. Der US-Arbeitsmarktbericht am gestrigen Freitag (07.11.2008) fiel noch schlechter aus als erwartet. Es gab Höchststände bei der Arbeitslosenquote und beim Beschäftigungsabbau. Die Folgen der Finanzkrise sind also mit voller Wucht auf dem Arbeitsmarkt angekommen.

3. Barack Obama hat die Wahlen klar gewonnen. Die US-Demokraten haben ihre Mehrheit im Kongress ausgebaut. Obama hat aber eine Ausgangsposition geerbt, die miserabler kaum vorstellbar ist. Und in seiner ersten Pressekonferenz als angehender Präsident erhob Obama die Finanzkrise sofort zum Thema Nummer 1. Er sagte aber auch, dass es eine Zeit dauern werde, bis die Folgen der Finanzkrise beherrscht werden.

Mein Fazit: Die US-Börsen und der DAX …
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Strategie mit Optionen

So erfolgreich funktioniert die Strategie des Optionen-Profi in der Praxis:

Perfekter Kauf- und Verkaufs-Zeitpunkt erzielte +56% Gewinn

Am 25. April 2007 haben wir den Lesern des Optionen-Profi zum Kauf dieser Calls auf Celesio geraten:

Option: Call
Basiswert: Celesio
Kürzel: CLS
Laufzeit: Juni 2008
Basispreis: 60,00 €
Limit: 2,75 €
Börse: Eurex

Nachdem die Leser diese Calls gekauft hatten, entwickelte sich die Aktie wie folgt:

Kurs der Celesio-Aktie in der Woche vom 23. bis 27. April 2007

Der erste Pfeil zeigt den Zeitpunkt der Kaufempfehlung. Danach kam der Aktienkurs leicht zurück und die Leser haben diesen Call zum empfohlenen Limit gekauft. Der zweite Pfeil zeigt den Zeitpunkt der Verkaufsempfehlung. Anschließend stieg der Aktienkurs. Auch am Folgetag (27. April 2007) notierte der Kurs zum Börsenauftakt noch bei 55,00 €. Die Glattstellung zum empfohlenem Verkaufslimit kam am 26. oder 27. April 2007 zur Ausführung.

Am 26. April 2007 haben wir den Lesern mit diesen Worten die schnelle Gewinn-Mitnahme empfohlen:

„Gestern (25. April 2007) haben wir Ihnen den Kauf dieser Calls empfohlen. Heute meldet Celesio, dass die Versandapotheke DocMorris übernommen wurde. Realisieren deswegen jetzt, nach nur einem Handelstag, diesen hohen Gewinn von +56%.“

Ein perfekter Ein- und Ausstieg für die Leser des Optionen-Profi mit +56% Gewinn.

V-Dax auf Crash Niveau keine Entspannung

Heute können Sie in vielen Börsen-Nachrichten von zurückkehrendem Vertrauen und damit einhergehenden Chancen lesen. Um von einer wirklichen Entspannung an den Märkten zu reden, ist es aber noch viel zu früh. Das zeigen die Werte des V-DAX (Das ist der Volatilitätsindex. Der V-DAX hat die ISIN: DE0008467408.) Der V-DAX misst die von den Anlegern erwartet Schwankungsbreite für die kommenden 45 Tage. Er wird deshalb auch Angstbarometer genannt.

Am 17.10., 24.10 und 31.10.2008 notierte der V-DAX mit seinen Wochenschlusskursen höher als mit seinen höchsten Wochenend-Notierungen der Crash-Jahre 2000 bis 2003. Damals, am 04.10.2002, notierte der V-DAX mit 56,83%. Das war die höchste Wochenschlusskursnotierung der Jahre 2000 bis 2003. Die Notierung des V-DAX an diesem Wochenende lautet 57,43%. Die „Angst“ ist also noch größer als am 04.10.2002.

Und ich kann das gut verstehen. Ein Beispiel: (mehr …)

Trendfolge

Worum handelt es sich, wenn an der Börse von einem Trend gesprochen wird?

Wenn an der Börse von einem Trend gesprochen wird, handelt es sich um Kursbewegungen in einer Richtung, die sich über eine längere Zeit erstrecken. Diese Kursbewegungen können aufwärts (steigende Kurse), abwärts (fallende Kurse) oder seitwärts (gleichbleibende Kurse) sein.

 

Wie lange dauert ein Trend bis er als solcher anerkannt wird?

Hierzu gibt es keine allgemein verbindliche Regelung, damit eine Kursbewegung in einer Richtung als Trend erkannt wird. Ein kurzfristiger Trend dauert in der Regel maximal drei Monate. Ein mittelfristiger Trend dauert in der Regel maximal ein Jahr. Ein langfristiger Trend dauert in der Regel mehr als ein Jahr.

 

Welche verschiedenen Formen von Trends gibt es?

Als verschiedene Formen von Trends existieren Aufwärts-, Abwärts- und Seitwärtstrends. Hinter dem Begriff Aufwärtstrend verbirgt sich eine länger anhaltende Phase steigender Kurse, wobei ein Höchstkurs den nächsten ablöst. Hinter dem Begriff Abwärtstrend verbirgt sich eine länger anhaltende Phase fallender Kurse, wobei ein Tiefstkurs den nächsten ablöst. Hinter dem Begriff Seitwärtstrend verbirgt sich eine länger anhaltende Phase stagnierender Kurse, wobei keine richtige Bewegung nach oben oder unten zu erkennen ist.

 

Kann ein Aufwärts-, Abwärts- und Seitwärtstrends verschiedene Zeiträume umfassen?

Ja, sowohl der Aufwärts-, der Abwärts- als auch der Seitwärtstrend kann verschiedene Zeiträume umfassen. Er kann in den zeitlichen Dimensionen kurzfristig (bis zu 3 Monaten), mittelfristig (bis zu einem Jahr) und langfristig (ab einem Jahr) eingeteilt werden.

 

Wie werden Trends üblicherweise an der Börse erkannt?

Üblicherweise werden Trends an der Börse über den Chart erkannt.

 

In welcher Form werden Trends an der Börse über den Chart erkannt?

Trends an der Börse werden üblicherweise im Chart über die Trendlinie erkannt.

 

Worum handelt es sich bei der Trendlinie?

Die Trendlinie ist die Verbindung mehrerer aufeinander folgender Punkte, an denen der Kurs ansteigt oder abfällt, also bei denen der Kurs eine Wendung vollzieht.

 

Haben fundamentale Daten Einfluss auf das Ergebnis der Trendlinien?

Nein. Sie haben keinen unmittelbaren Einfluss auf die Trendlinien bzw. die Analyse und Auswertung derer.

 

Welchen indirekten Einfluss haben fundamentale Daten auf die Trendlinien?

Der indirekte Einfluss fundamentaler Daten wie z.B. der Unternehmensgewinn, andere bilanzielle Kennziffern des Unternehmens, Branchenwerte oder volkswirtschaftliche Daten fließt bereits in den Kurs an sich mit ein. Somit erübrigt sich der Einfluss dieser Daten auf die Trendlinien in der Chartanalyse, da der Einfluss somit doppelt wäre.

 

Wie sieht die Trendlinie bei einem Aufwärtstrend aus?

Die Trendlinie bei einem Aufwärtstrend verbindet die Punkte im Chart an denen der Kurs gestiegen ist und wieder abfällt.

 

Wie sieht die Trendlinie bei einem Abwärtstrend aus?

Die Trendlinie bei einem Abwärtstrend verbindet die Punkte im Chart an denen der Kurs gefallen ist und wieder steigt.

 

Worum handelt es sich bei dem Begriff Trendfolge?

Bei dem Begriff Trendfolge handelt es sich um einen Fachbegriff an der Börse.

 

Aus welchem Teilbereich der Börse kommt der Fachbegriff Trendfolge?

Der Fachbegriff Trendfolge kommt aus dem Teilbereich der Chartanalyse.

 

Was verbirgt sich hinter dem Begriff Trendfolge?

Hinter dem Begriff Trendfolge verbirgt sich ein Handelsansatz.

 

Wie  funktioniert der Handelsansatz der Trendfolge?

Der Handelsansatz der Trendfolge funktioniert so, dass der Investor eine Chartanalyse betreibt und anhand der Chartanalyse durch die Trendlinien Trends erkennt. Diesen Trends folgt er dann durch seine Anlagen, die er tätigt. Das heißt, erhält der Chartanalyst über die Analyse der Trendlinie einen Ansatz, um einen Kauf oder Verkauf zu tätigen so kauft oder verkauft er.

 

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© Optionen-Investor
Rainer Heißmann
Chefanalyst und Chefredakteur Optionen-Profi

 

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