Platzierung einer Kauforder

Was verbirgt sich hinter dem Begriff Platzierung einer Kauforder von Optionen?

Hinter dem Begriff der Platzierung einer Kauforder an der Börse verbirgt sich die Tätigkeit des Anlegers in Optionen, dass er einen Kaufauftrag für Optionen an die Börse bringt, so dass dieser ausgeführt werden kann.

 

Welche Angaben sind für die Platzierung der Kauforder von Optionen an der Börse wichtig?

Für die Platzierung der Kauforder an der Börse sind nicht viele Angaben wichtig, die Sie geben müssen.

 

 

Unterscheidet sich die Platzierung einer Kauforder von Optionen an der Börse von der Platzierung einer Kauforder von Aktien an der Börse?

Ihre Order kommt im Grunde nicht anders an die Börse als eine Kauforder von Aktien.

Gibt es Unterschiede bei der Platzierung einer Kauforder von Optionen und Aktien.

Der auffälligste (und nur formale) Unterschied ist, dass Optionen keine WKN haben. Anstatt einer WKN nehmen Sie die Angaben: Option: Call – Kürzel: SLV – Laufzeit: Januar 2013 – Basispreis: 35 $ oder kurz: SLV – Call – Jan.13 – 35 $

Ein Beispiel für eine Kauforder an der Börse sieht wie folgt aus:

Option: Call

Basiswert: iShares Silver Trust

Kürzel: SLV

Laufzeit: Januar 2013

Basispreis: 35 $

Kauflimit: 3,50 $ (Stand März 2011)

US-Ticker: SLV130119C00035000

Börse: US-Terminbörse

 

Welche Börse müssen Sie zur Platzierung einer Kauforder wählen?

Anstatt des Börsenplatzes Xetra oder Frankfurt wählen Sie die Terminbörse, hier im Beispiel die US-Terminbörse. Die Handelsmasken (Handelssoftware) der Broker erkennen aber schon an der Option, an welcher Terminbörse diese gehandelt wird und geben Ihnen diese vor. Ein Beispiel: Die Broker Interactive Brokers, Agora Direct, Lynxbroker und Cap Trader haben für diese Orders eine „Routine“ in der Handelsmaske. Sie wählen dort einfach den Börsenplatz „Smart“. Und danach scannt die Handelssoftware alle US-Terminbörsen und platziert Ihre Kauforder an der Terminbörse, wo Sie zu Ihrem Kauflimit zur Ausführung kommt.

Ist es eine Kauforder an der deutsch/schweizerischen Terminbörse Eurex (vormals Deutsche Terminbörse DTB), platzieren Sie Ihre Order dort. Der Handelsplatz lautet dann (je nach Broker): Eurex beziehungsweise DTB.

 

Welche Bedeutung hat das Limit bei der Platzierung einer Kauforder an der Börse?

Optionen haben eine hohe Hebelkraft. Diese führt zu den fantastisch hohen Gewinn-Chancen. Durch diese Hebelkraft schwanken Kurse von Optionen aber auch stark. Damit Sie nicht zu viel bezahlen, müssen (ich wähle bewusst das Wort „müssen“ und nicht sollten!) Sie immer ein Kauflimit angeben. Dadurch vermeiden Sie, dass Sie zu viel bezahlen, weil der Kurs einer Option vielleicht gerade mal um 10% nach oben springt, in dem Moment, an dem Ihre Kauforder an die Börse kommt.

 

© Optionen-Investor
Rainer Heißmann
Chefanalyst und Chefredakteur Optionen-Profi

 

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