Sondermeldung Bad Bank – Mit Optionen wäre das nicht passiert

Bad Bank – der Hintergrund: Die Banken sollen über sogenannte Bad Banks von Risikopapieren entlastet werden. Die Bundesregierung hat die entsprechenden Gesetzespläne heute, am 13.05.2009, beschlossen. Eine Bad Bank dient dazu, einem Kreditinstitut wertlose Papiere abzunehmen. Bei dem Kreditinstitut verschwinden sie aus der Bilanz. Sie sind ja in der Bad Bank. Und wie durch Zauberei hat das Kreditinstitut wieder eine blütenweiße Weste.

Bad Bank – Sprache der Politik: „Wir müssen die Banken von diesem Klotz am Bein befreien“, sagte Kanzleramtsminister Thomas de Maizière (CDU) zur Bad Bank. „Wir kaufen Zeit für die Abarbeitung der vergifteten Wertpapiere.“ Das „müssen“ verneine ich. Ich setze dafür ein „wollen“ ein. Die Politiker sind eine feine Komplizenschaft mit den Bankern eingegangen. Zu Lasten von uns, den Steuerzahlern, unseren Kindern, Enkelkindern und Urenkeln.

Bad Bank – die Wertpapiere: Es geht um „vergiftete Wertpapiere.“ Diese strukturierten Produkte werden auf hunderten von Seiten in juristisch und meist auf englisch abgefassten Texten beschrieben. Und es ist klar, das versteht kein Mensch. Niemand kann diese Schrottpapiere im Wert beurteilen. Verzockt halt, Geld investiert in undurchschaubare Finanzinstrumente nach dem Motto: „Augen zu und durch. Es wird schon gut gehen.“

Bad Bank – das Ergebnis: Es ist aber nicht gut gegangen. Der Wert der strukturierten Produkte ist nicht mehr feststellbar. Der ehrbare Buchhalter müsste sie mit einem Erinnerungswert von 1 Euro in die Bücher schreiben. Dann wären die Banken pleite. Und deshalb kommt die Bad Bank. Das nenne ich Sozialismus. Endlich wird geteilt. Leider nur die falsche Seite: Gewinne werden privatisiert (gut für Aktionäre), Verluste werden sozialisiert. Die Bad Bank gehört nun uns allen. Toll!

Bad Bank – mit Optionen wäre das nicht passiert: Die „vergifteten Wertpapiere“ sind sogenannte strukturierte Produkte. So wie beispielsweise Zertifikate und K.o.-Scheine. Auf hunderten von Seiten wird je Produkt individuell beschrieben, was niemand liest, geschweige denn versteht. Das Ergebnis – siehe oben: Es gibt die Bad Bank zum Auslagern der Schrottpapiere. Und die Bad Bank gehört nun uns allen.

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Optionen dagegen sind standardisiert und damit einfach. Ich kann Ihnen in jeder Sekunde den Wert einer jeden Option nennen. Das aktualisiert Ihr Broker in Ihrem Depot auch alle paar Minuten. So einfach ist das. So einfach sind Optionen zu bewerten. So einfach sind Optionen. Hätten die Kreditinstitute statt in strukturierte Produkte in einfache Standardprodukte wie Optionen investiert, hätten sie den Wert jederzeit, alle paar Sekunden sogar, klar vor Augen gehabt. Sie hätten gewusst, wie sich diese Optionen entwickeln. Sie wären nicht in den Abgrund gesteuert. Das Fazit: Bad Bank – mit Optionen wäre das nicht passiert!

Na, das passt ja zum Thema Bad Bank: Heute vor 82 Jahren, am 13.05.1927, kam es zum Crash an deutschen Börsen. Gemessen daran ist der heutige Kursverlust des DAX von 2,61% ein „Nichts“. Und aus dem „Nichts“ wird viel, mit Put-Optionen im Depot. Sie wissen doch, Optionen sind die Finanzinstrumente, bei denen es keine Bad Bank geben würde!

Ich sende Ihnen gute Grüße am Ende des Berichtes über „schlechte Banken“