Tiefpunkt der Krise noch nicht erreicht

+++  DAX nähert sich der 4.000-Punkte-Marke +++  Bei Durchbruch unter 4.000 Punkte – hohe Gewinne mit Puts  +++

Tiefpunkt der Krise noch nicht erreicht

In den vergangenen Wochen konnten Sie in den Medien oft lesen, die schlechten Nachrichten seien in den Kursen enthalten. Das war sicher richtig. Nur – was jetzt kommt, ist oftmals schlechter als bekannt, prognostiziert und erwartet. Folgerichtig tendieren die Märkte weiter abwärts.

Den negativen Auftakt hatte der US-Aluminiumhersteller Alcoa gemacht. Mitte Januar meldete das Unternehmen Zahlen, die – trotz vorangegangener Gewinnwarnung – schlechter waren, als von den Analysten prognostiziert.

Gestern, am 19.01.2009, schockte die britische Royal Bank of Scotland (RBS) die Anleger mit einem Rekordverlust. Die RBS verbuchte in 2008 den größten Verlust eines Unternehmens in der britischen Wirtschaftsgeschichte überhaupt. Das zeigt, es ist noch lange nicht alles an schlechten Nachrichten bekannt und damit in den Kursen enthalten. Die RBS-Aktionäre reagierten geschockt und stießen die RBS-Aktien zu jedem Kurs ab. Die Aktie verlor zwei Drittel ihres Wertes. Die Zahlen der Royal Bank of Scotland lassen befürchten, dass auch viele andere Kreditinstitute weitere hohe Milliardenverluste melden werden.

Unternehmensnachrichten und -aussichten aus anderen Branchen verheißen auch nichts Gutes:

So hatte der Computer-Zubehörhersteller Logitech vor 2 Wochen eine Gewinnwarnung herausgegeben. Und trotzdem waren die Zahlen dann noch schlechter als erwartet. Der Gewinn von Logitech ist im dritten Geschäftsquartal um 70 % eingebrochen. Als Begründung wurde auf das schwache Weihnachtsgeschäft verwiesen. Die Geschäftsentwicklung des Unternehmens verspricht keine Besserung. Das Unternehmen erwartet für die kommenden Monate eine weitere Abschwächung des Marktes.

Der Chemie-Gigant BASF gab gestern bekannt, dass im Dezember 2008 und Januar 2009 die Geschäfte eingebrochen sind. Auch hier lag die reale Geschäftsentwicklung unter den Prognosen.

Die gerade erst gestartete Berichtssaison wird mit Sicherheit viele negative Überraschungen bringen. Damit hat die Realität die „in den Kursen enthaltenen schlechten Nachrichten“ eingeholt und überholt. Es besteht das Risiko, dass sich die Wirtschaftslage noch weiter verschlechtert. Der Tiefpunkt der Krise ist noch nicht erreicht.

DAX nähert sich der 4.000-Punkte-Marke

Gestern notierte der DAX zeitweise unter 4.300 Punkten. Das war der niedrigste Stand seit dem 24.11.2008. Damit nähert sich der DAX seinem Mehrjahrestief bei 4.034 Punkten. Das verbuchte er am 21.11.2008.

Heute Vormittag erholte sich der DAX leicht. Bis zum Mittag war aber auch diese zarte Erholung schon wieder vorbei. Durch den Obama-Effekt kann es aber zu einer neuerlichen Kurserholung kommen. Denn die Börsianer erwarten positive Impulse von seiner Antrittsrede. Diese wird heute ab 18 Uhr unserer Zeit erwartet.

Bei Durchbruch unter 4.000 Punkte – hohe Gewinne mit Puts

Einen anhaltenden Trendwechsel der Börsen durch den Obama-Effekt erwarte ich nicht. Ich rechne damit, dass der DAX seine Abwärtsbewegung schon bald wieder aufnimmt.

Fällt er dann unter sein Mehrjahrestief bei 4.034 Punkten, besteht die Gefahr, dass er auch die 4.000-Punkte-Marke nach unten durchbricht und weiter abstürzt. Diese „Gefahr“ ist jedoch relativ. Aktien-Depots verbuchen leider erneut Verluste. Aber für Sie als Optionen-Investor bringt jede große Kursbewegung eine Gewinn-Chance. Auch die abwärts verlaufende.

Und wenn Sie die von mir empfohlenen Puts im Depot haben, ist ein weiterer Kursrückgang im DAX keine „Gefahr“, sondern eine große Gewinn-Chance.

Große Gewinn-Chancen vor der Tür – entsprechend optimistische Grüße sende ich Ihnen

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